Eine internationale Initiative, welche die Produktionsprozesse von Bekleidung und anderer Schneiderartikel überwacht und verifiziert. Das ist die Antwort auf ungerechte Arbeitsbedingungen, ein sehr weit verbreitetes Phänomen innerhalb der Textilindustrie. Um es wirksam zu eliminieren, braucht man eine transparente Produktionskette. Deshalb müssen sich Firmen, die der Fair Wear Stiftung angehören, einem gemeinsamen Management-System unterordnen und harte Kriterien erfüllen, wie:
das Sammeln und Aufbewahren von Lieferantendaten
die Sicherstellung einer Beschwerdeprozedur für ihre Angestellten, Repräsentanten oder Dritte
ein Audit, das durch ein geschultes Team der Stiftung in Fabriken durchgeführt wird, dem entsprechend ein Reformplan eingeführt wird
Schulungen für Mitarbeiter
öffentliche Berichterstattung usw
Die Politik der Stiftung nimmt an, dass Änderungen, die für eine realistische Besserung der Arbeitsbedingungen sorgen, ohne das Engagement lokaler Unternehmer, nicht möglich sind. Deshalb legt sie großen Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Fabrikinspektoren, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen. All dies, um gemeinsam für den Zugang zu Informationen zu sorgen, Arbeitsbedingungen zu überwachen, entsprechende Reformpläne zu formulieren und die Mitarbeiter innerhalb ihres Rechtsbereichs zu schulen.